Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber im Dialog mit Stefan Ruf

Welches Bewusstsein braucht globale Transformation? Die stetig wachsende ökologische und soziale Krise stellt eine große Bedrohung für Erde und Mensch dar. Dabei zeigen die aktuellen, sich wie im Zeitraffer vollziehenden sozialen und politischen Veränderungen, wie verbunden ökologische, soziale und individuelle Fragen sind. Es scheint, als würde die ökologische Frage im öffentlichen Diskurs noch mehr von sozialen und individuellen Fragen abgespalten, als es bis zum Beginn der 2020er Jahre war. Damit sinkt bei vielen eine Hoffnung auf Zukunft.

Die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland will hierzu einen der renommiertesten Klimaforscher und einen in der Anthroposophie verwurzelten Autor zusammenbringen. Beide Persönlichkeiten hat die Frage zusammengeführt, welche tieferen Antriebe es jenseits technischer Lösungen für einen stärkeren Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen gibt.

Einigkeit besteht darin, dass ein Verständnis dieser komplexen Problematik einen Wissenschaftsansatz braucht, der nicht reduktionistisch sein kann. Diesen Zugang hat Professor Schellnhuber als Gründer des Instituts für Klimafolgenforschung in Potsdam. Er leitet heute das Internationale Institut für Angewandte Systemanalyse mit Sitz in Österreich.

Aus anthroposophischer Sicht untersucht Stefan Ruf, Autor des Buches Klimapsychologie, die Bewusstseinshintergründe des nötigen Wandels.

In dem von Jens Heisterkamp moderierten Dialog versuchen die Beteiligten, von einer Gegenwartsanalyse zu möglichen Zukunftsperspektiven zu kommen.

Weitere Informationen

Wann?
Dienstag, 7. Oktober 2025, 19:30 Uhr
Wo?
Freie Waldorfschule Berlin Mitte, Weinmeisterstraße 16, 10178 Berlin