Überhitzung gegen Erschöpfung und Schmerzen
Eine neue Auswertung aus dem Paracelsus-Krankenhaus Unterlengenhardt (Baden-Württemberg) gibt Hinweise darauf, dass die Ganzkörperhyperthermie ein wirksamer Baustein in der Behandlung des Post-Covid-Syndroms sein könnte. Die seit Jahrzehnten in der Anthroposophischen Medizin etablierte Methode steigert kontrolliert die Körpertemperatur auf 38,5 bis 40,5 °C und soll Immunprozesse sowie Regeneration fördern.
Ausgewertet wurden die Befunde von Patient:innen, die im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts stationär behandelt wurden. Vier Wochen nach Entlassung zeigte sich bei vielen ein verbesserter Gesundheitszustand; 63 Prozent beschrieben die Hyperthermie als wirksam. Die Daten liefern damit erste wissenschaftliche Hinweise auf positive Effekte bei Symptomen wie Erschöpfung, Schmerzen und depressiven Verstimmungen.
Ergänzend hat die Care-Gruppe „Infektionserkrankungen und Fiebermanagement“ der Medizinischen Sektion am Goetheanum neue anthroposophische Empfehlungen zu Post-Covid und Post-Vakzin auf Anthromedics veröffentlicht. – Goetheanum/Red./lk
Siehe auch:
www.anthromedics.org/PRA-0993-DE

