Laut WHO nutzen nahezu 80 Prozent der Bevölkerung weltweit Traditionelle Medizin. Auch international führende Kliniken integrieren zunehmend naturheilkundliche Methoden. Die Integrative Medizin verbindet evidenzbasierte konventionelle Medizin mit naturheilkundlichen und traditionellen Behandlungsmethoden zu einem therapeutischen Gesamtkonzept.
Um ihre Wirkung besser zu verstehen, neue Therapiekonzepte zu entwickeln und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachdisziplinen zu fördern, hat die Berliner Charité ein neues Studienzentrum eingerichtet. Mit dem Charité Competence Center for Traditional and Integrative Medicine (CCCTIM), an dem auch eine Hochschulambulanz aufgebaut werden soll, entsteht die europaweit größte Einrichtung zur Erforschung und Bewertung von Traditioneller und Integrativer Medizin auf universitätsmedizinischem Niveau.
Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt von der Friede Springer gGmbH und der Software AG-Stiftung. – Charité/Red./lk

