Parzival in Slowenien

Terra Parzival geht wieder an den Start

Seit den 1990er Jahren war das Kulturfestival Idriart mit dutzenden von Begegnungsveranstaltungen vielen Menschen in Mitteleuropa ein Begriff. Diese aus einem anthroposophischen Impuls geborene  Bewegung hat sich später in das Projekt Terra Parzival in Slowenien verwandelt. Dahinter stand die These, dass eine durch Wolfram von Eschenbach in seinem Parzival-Epos gegebene Landschaftsbeschreibung auf die slowenische Steiermark passen könnte. Für den Initiator, den Musiker Miha Pocagnik, ist das Schloss Borl in Ankenstein an der Drau der Ursprungsort von Parzivals Großvater Gandin und Vater Gahmuret. Parzivals Mutter Herzeloyde hat ihre Abstammung dagegen in Frankreich und Spanien.

„Rudolf Steiner begegnete dem jungen Viktor Stracke und beauftragte ihn, die Spuren Parzivals in der slowenischen Steiermark zu suchen.“ Daraus ist auch ein bisher unveröffentlichtes Manuskript hervorgegangen. „1938 besuchte Ita Wegman auf ihrer Heimreise von Bulgarien in die Schweiz das Schloss Borl in Ankenstein und bestätigte den Ort in seinem Bezug zur Parzivalsage“, so der Violinist.

Nun soll vom 20. bis 25. Juni 2026 das 33jährige Bestehen von Terra Parzival mit einem „Questival“ der Begegnung und des Friedens gefeiert werden. Alle Informationen dazu auf der Internetseite des Projekts.